Arbeitszeitgesetz: Wenig Flexibilität für Gastronomen und Dienstpläne | tift - Digitales Personalmanagement - Zeiterfassung und Dienstplanung

Arbeitszeitgesetz: Wenig Flexibilität für Gastronomen und Dienstpläne

Arbeitszeitgesetz – sicher nicht das Schönste, womit sich ein Gastronomiebetreiber rumplagen muss.  Es ist starr, unübersichtlich und unbequem. Aber Gesetz ist Gesetz. Und so muss der Inhaber überlegen, wie er darauf reagiert.

Er kann zum Beispiel zusätzliche Ruhetage einführen oder die Öffnungszeiten verkürzen. Aber all das widerspricht den Gästewünschen und meist auch den Mitarbeiterwünschen. Für Aushilfen heißt es in vielen Fällen: Lieber länger arbeiten, aber dafür auch nur 2 und nicht 3 Tage in der Woche.

Die negativen Auswirkungen des Arbeitszeitgesetzes auf die Gastronomie ist nicht nur dem Betreiber aufgefallen, sondern auch dem DEHOGA Bundesverband. Dieser fordert nun eine branchengerechte Flexibilisierung der Arbeitszeiten per Gesetz.

Konkret könnte das eine Umstellung von maximalen Tag-Stunden hin zu maximalen Wochen-Stunden bedeuten. So könne die Arbeit flexibel eingeteilt werden und dann verrichtet, wenn sie auch anfällt. Gesundheits- oder Jugendarbeitsschutz sollten dabei aber nicht außer Acht gelassen werden.

Acht-Stunden-Tage auch in der Gastronomie?

Derzeit sieht die Rechtslage typische acht-Stunden Tage vor, was in der Gastro allerdings schlecht bis gar nicht umgesetzt werden kann. Im schlimmsten Fall führt die starre Regelung von Arbeitszeiten zu hohen Personalkosten, da ein Arbeitgeber mehr Personal braucht, um seine Schichten gesetzeskonform zu besetzen.

Und auch für den Arbeitnehmer gestaltet sich die Arbeit wenig vorteilhaft, so der DEHOGA. Einige Mitarbeiter würden die Möglichkeit nutzen sich durch längere Schichten etwas dazuverdienen. Durch das Gesetz bliebe ihnen diese Möglichkeit jedoch verwehrt.

Arbeitszeitgesetz benachteiligt die Gastronomie

Arbeitszeitgesetz im Dienstplan

Du siehst den Wald vor lauter Gesetzen und Richtlinen nicht mehr? Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, die Dienstplanung Schritt für Schritt an die Gesetze anzupassen. Mit der Erstellung von Dienstplänen beachtet tift also direkt die maximalen Arbeitsstunden, wenn du das willst. Neben dieser Funktion, gibt es auch eine Reihe weiterer Funktionen mit deren Hilfe Gesetze und Regeln beachtet werden, so dass du dich entspannt zurück lehnen und eben nur bei Bedarf eingreifen kannst.

  • Einteilung der Mitarbeiter anhand der minimalen, maximalen und optimalen Stunden
  • Einteilung der Mitarbeiter anhand deren Fähigkeiten und Anforderungen der Schicht
  • Beachten der Verfügbarkeiten
  • Faire Verteilung von unterschiedlichen Schichttypen
  • Beachten von Urlaubs- und Krankheitstagen
  • Einhalten der Ruhezeiten
  • Ausgleich von Sonn- und Feiertagsarbeit
  • Beachten von Arbeitszeiten für Erwachsene und Jugendliche
  • Einhalten von Pausenzeiten

Natürlich ist das Gesetz in erster Linie ein Schutz, vor allem für die Mitarbeiter. Wichtig ist jedoch, dass sich das Arbeitszeitgesetz an den tatsächlichen, lebensnahen Beispielen orientiert. Gastro, Hotel und Catering sind eben höchst flexibel – und so könnte das Gesetz sein.

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Dieser Text ist bietet keine vollständige und rechtssichere Anleitung oder Beratung. Wenn du ganz sicher gehen willst, sprich den Steuerberater oder Anwalt deines Vertrauens an. Verlass‘ dich aber nicht auf deren Kaffee! ;)

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