Adé, stressige Dienstplanung – Hallo im Leben, tift! | tift - Digitales Personalmanagement - Zeiterfassung und Dienstplanung
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Adé, stressige Dienstplanung – Hallo im Leben, tift!

Meilensteine haben es verdient, gefeiert zu werden. Und der Markteintritt von tift ist ein großer. Die vier Gründer von tift luden am 23. Oktober ins Startlab auf der Wespienstraße ein, um die Gläser zu heben, eine Zwischenbilanz zu ziehen – und, ganz ehrlich: sich selbst auch ein bisschen auf die Schulter zu klopfen.

Flyer vom Online Dienstplan tift

Flyer von tift zum Start


Sanfte elektronische Musik ertönt aus den Lautsprechern, als gegen halb neun die ersten Korken knallen. Ihre Launchparty haben die Gründer von tift selbst organisiert. Cola, Fanta, Sekt, Käsepicker, Stehtische, Einladungen und Präsentation – für alles musste gesorgt sein. Dabei hatten sie eigentlich schon alle Hände voll, den Markteintritt der ersten tift-Version „Burning Phoenix“ vorzubereiten. Aber schließlich gibt so ein Zusammentreffen Gelegenheit, sich auszutauschen und die Brücke zwischen Hochschule und Mittelstand zu schlagen.

Zusammen weniger allein: Dienstplanung und andere IT-Teams unter einem Dach

Denn hier ist der Boden, auf dem digitale Startups in der Aachener Region wachsen: Eine Couch, eine Kreativecke und eine quadratische Theke, an der junge Unternehmer auf den ersten Produkt-Launch anstoßen.

Die Idee des Gründerzentrums der RWTH Aachen, die IT-Teams in einen Raum zu bringen, ist aufgegangen. Den Austausch über Methoden und Arbeitsstrategien sehen die Gründer ganz klar als Mehrwert. Christoph Bresler, Mitgründer von tift ist begeistert:

Es hat uns sehr geholfen, im StartLab zu arbeiten. Der Austausch mit den anderen Teams bringt uns weiter, egal ob das Stichwort Analytics oder Customer Lifetime Value lautet. Jeder weiß an einer Stelle weiter und steht mit Rat und Tat zur Seite.”

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Die Digitalisierung kann jetzt endlich im Zentrum Aachens vorangehen. Dort, wo sich sonst so viel um Hightech dreht”, findet auch Till von den Driesch. Der junge Mann im olivgrünen Hemd ist Mitarbeiter des Gründerzentrums und verantwortlich für das StartLab in der Aachener Wespienstraße.

Spaß an der Planung zur Dienstplanung

Allgemeines Gelächter ertönt, als in Christophs Präsentation die Fotos des Teams erscheinen: Screenshots mit Grimassen zeigen, dass es bei der Arbeit von Startups auch lustig zugeht. Die jungen Tiftler hatten nicht nur Verantwortliche der Gründerregion, der RWTH Aachen eingeladen. Auch die anderen Teams aus dem Startlab sind dabei – und natürlich die Mitarbeiter und Freunde. Nach dem ersten Korkenknallen pitchen die Teams ihre Ideen.

Christoph darf mit seinem Team an diesem Abend tift vorstellen. Die tiftler – vier Absolventen der FH Aachen – haben vor einem Jahr begonnen, eine Webapp für intelligente Dienstplanung zu entwickeln. Sie ist eine Cloud-Software, die Schichtleiter und Mitarbeiter nutzen können, um Dienstpläne automatisch berechnen zu lassen.

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Für unsere Kunden ist damit ein sich wiederholender und stressiger Schritt in etlichen Betrieben extrem beschleunigt”, sagt Julian Peters, Geschäftsführer von tift. In der Präsentation zeigen sie den Weg zur App und, was sie währenddessen alles gelernt haben.

Die wichtigen Lektionen lauten da: „Lerne die Probleme deiner Kunden kennen“, „Hör auf deinen Bauch“, „Miss viele Zahlen“ und auch „Sei nicht wie die anderen“. Ihre Keylearnings führen die Jungs von tift noch ein bisschen aus. „Lerne die Probleme deiner Kunden kennen“ meint zum Beispiel: „Man weiß nicht, wo die Schmerzpunkte der Kunden liegen. Wir kennen die Branchen ja nicht im Detail. Nur der Kunde kann sagen, was wirklich Priorität hat“, erklärt Christoph.

Keylearnings weitergeben

Und auch zu „Hör auf deinen Bauch“ hat er eine Erklärung in petto: „Wenn der Bauch nein sagt, gibt es dafür einen Grund: Das kann ein potentieller Investor sein, mit dem wir uns nicht wohlfühlen, weil er anders mit Problemen umgeht als wir.“

Dass Zahlen wichtig für gutes Controlling sind, versteht sich ja fast von selbst. Aber ein anderes Keylearning ist ihnen auch noch wichtig: Das positive Mindset! „Es bringt nichts, an schlechten Gedanken festzuhalten. Wir sprechen nicht lange darüber, warum etwas schlecht gelaufen ist. Das ist Zeitverschwendung, wenn man in der Zeit schon wieder Maßnahmen ergreifen kann, um das nächste Ergebnis besser zu machen.“

Der Umgang mit dem Team und den Kunden spiegelt sich auch ihrem Manifesto wieder: Transparenz und Offenheit, Zusammenhalt und Spaß, Vertrauen und Zufriedenheit. Mit dieser Einstellung steht den Tiftlern – und den anderen Teams des Startlabs – noch eine rosige Zukunft bevor.

 

Dienstplanung neben Payback, Energiewende und Rechtsberatung

Sehr zu Freude der Aachener Hochschulen und des Gründerzentrums, deren Idee für das Startlab nun noch greifbarer geworden ist. Denn auch die anderen Teams im StarLab zeigen ihre innovativen Ideen: Von der Payback-App pivii für Nutzerfotos mit Markenprodukten, über energieloft, das interaktive Businessnetzwerk der Energiebranche bis hin zur Rechtsberatung “Studienscheiss” für Studenten.

Wie sehr sich die jungen Unternehmer in ihren jeweiligen Phasen unterstützen können, hat Till schon Anfang Mai erkannt. Nun aber den ersten Produkt-Launch mitzuerleben, ist noch einmal etwas anderes. “Umso schöner ist es, zu sehen, wie sich die Teams entwickeln. Die zweite Launch-Party wird nicht lange auf sich warten lassen!”

Die Party, die neben dem Durchatmen, Zurückblicken und Präsentieren auch Zeit zum lockeren Austausch bietet, geht bis in die späten Abendstunden. Als auch die letzten Käsepicker vernichtet und die letzten Gläser abgeräumt sind, gucken sich die Gründer stolz an: „tift Launchparty: Check!“

Wenn du neugierig geworden bist, schau dir an, was genau die tiften Gründer im Aachener StartLab produziert haben. Oder teste, wie du deine Dienstplanung mit wenigen Klicks vereinfachen kannst.

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